Zwei Unterschriften, ein Handschlag

Montagmorgen, Palmaille 106: Erneut zum Notar, allmählich bekommt man Routine – nur ist dieses Mal irgendwie anders. Kaum einer weiß, dass ich mich an diesem Morgen mit Dirk Möhrle zur Unterschrift verabredet habe, um den Beteiligungsvertrag zu unterzeichnen. Es gibt auch keine stundenlangen Diskussionen, kein Hin- und Hergezerre – obwohl es um grundlegende Fragen geht: Welche Rechte hat der Minderheitsgesellschafter? Welche Informationspflichten gibt es? Wann braucht der Geschäftsführer die Zustimmung des zweiten Gesellschafters? Und was passiert, wenn einer von uns stirbt? Es sind zum Teil schwierige, sehr persönliche Fragen – und doch haben sich Dirk Möhrle und ich in den Tagen zuvor in allen Punkten geeinigt. Jetzt geht es nur noch darum, die Partnerschaft auch formell zu besiegeln. Notar Köpp hat alles vorbereitet, um kurz vor 12 Uhr sind wir durch. Zwei Unterschriften und ein Handschlag. Ein vielversprechener Start!

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